logo Dr. med. vet. Marianne Richter
Dipl. ECVO (Ophthalmology)
Internationale Fachtierärztin für Augenheilkunde
   

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enophthalmus

WAS IST EIN ENOPHTHALMUS ?

Unter Enophthalmus versteht man eine Verlagerung des Auges in die Augenhöhle (Orbita).

WIE ERKENNE ICH EINEN ENOPHTHALMUS ?

Das Auge liegt tiefer in der Augenhöhle und die Nickhaut (drittes Augenlid) fällt vor, sodass das Auge teilweise von dieser verdeckt ist.

Enophthalmus und Entropium

Enophthalmus und Entropium  

URSACHE

  • Schmerzen – das Auge wird bei schmerzhaften Prozessen durch Kontraktion des Musculus retractor bulbi (nur bei Tieren vorhanden) tiefer in die Augenhöhle gezogen.
    Auch Lidfehlstellungen, wie Entropium (Rolllid) führen zu einer Irritation der Hornhaut, welche schmerzhaft ist; als Folge wird das Auge tiefer in die Orbita gezogen (Bild). Es muss jedoch zwischen einem primären und sekundären Entropium unterschieden werden ! letzteres darf nicht operativ korrigiert werden.

  • Raumfordernde Prozesse (z. B. Neoplasie) in bestimmter Lokalisation unterhalb des Auges können das Auge tiefer in die Orbita verdrängen.

  • Horner Syndrom – hier ist die sympathische Nervenversorgung am betroffenen Auge ausgefallen und die Muskulatur der Augenhöhle verliert ihre Spannung, wodurch es zum passiven Einsinken des Auges in die Orbita kommt.

  • zu kleines Auge (Mikrophthalmus oder Phthisis bulbi)

THERAPIE & PROGNOSE

Je nach Ursache des Enophthalmus, wird konservativ oder chirurgisch behandelt. Die Prognose ist abhängig von der Ursache.

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letzte Aktualisierung 24.06.2008
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June 24, 2008